Röntgentherapie

Die Behandlung entzündlicher Gewebeerkrankungen mit schwacher
Röntgenstrahlung gibt es schon seit sehr langer Zeit. Da an und für sich nur Gewebe mit niedriger Strahlensensibilität behandelt werden, erscheint die weit verbreitete Furcht einer möglichen Tumorinduktion unbegründet, wie dies eindeutig anhand von Messungen gezeigt werden kann, vorausgesetzt, dass moderne Geräte verwendet werden. Die jährliche natürliche Strahlenbelastung oder die Belastung durch diagnostische Verfahren wie zum Beispiel Computertomographie oder Durchleuchtung werden nur unwesentlich überschritten. Wenn man dagegen das Risiko schwerer, eventuell tödlicher Komplikationen bei der längeren Verwendung von nicht steroidalen Antirheumatica (entzündungshemmende Mittel - NSAR), die bei denselben Erkrankungskreis für den auch die Strahlentherapie zur Verfügung steht, wie zum Beispiel gastrointestinale Blutung, Leber- und Nierenschädigung, Schädigung des blutbildenden Markes, und das Auftreten möglicher starker allergischen Reaktionen usw. in Betracht zieht, handelt es sich bei der niedrig dosierten Strahlentherapie um eine wirkungsvolle, kostengünstige und fast nebenwirkungsfreie Therapieoption.

Vorwiegend behandelt werden:

Beschwerden, die im Rahmen eines Fersensporns auftreten, entzündliche und degenerative Gelenkserkrankungen beziehungsweise auch Enthesiopathien (entzündliche oder degenerative Erkrankungen des Sehnenursprunges oder des Sehnenansatzes wie zum Beispiel der sogenannte Tennisellenbogen).